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Das Gerätehaus der Löschgruppe Amelunxen
Das ursprüngliche Gebäude,
das so genannte Spritzenhaus, befand an der Stelle wo sich auch
heute noch das Feuerwehrgerätehaus in Amelunxen befindet. Direkt an
der Nethe in unmittelbarer Nähe zu einem der ältesten
Wasserkraftwerke Europas. Die Nethe stellt auch heute noch den
größten Löschwasserlieferanten unseres Dorfes dar.
Das alte Spritzenhaus wurde in den 90er Jahren des 19ten Jahrhunderts gebaut und beherbergte damals eine Handdruckspritze. Ihr folgten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zwei motorbetriebene Tragkraftspritzen (TS 8/8) und ein Tragkraftspritzenanhänger (TSA). Für diese Gerätschaften war der alte Ziegelsteinbau auch noch völlig ausreichend. Im Jahre 1972 bekam Amelunxen ein neues Tragkraftspritzen-Fahrzeug (TSF) auf Ford Transit. Es wurde eng im alten Spritzenhaus. So kam es das in Amelunxen noch im selben Jahr ein modernes Feuerwehrgerätehaus gebaut wurde.
Aber wer glaubt, dass sich die Amelunxer Kameraden mit der Situation zufrieden gegeben hätten der irrt. In den Jahren 1992/93 wurden die ersten größeren Umbauten getätigt. Eine Küche wurde eingebaut, der Versammlungsraum renoviert und in der Fahrzeughalle wurden ein Schlauchregal, ein Materialregal und 28 Spinde für die Einsatzkleidung der Kameraden aufgestellt. Dies alles geschah in Eigenleistung. Im Außenbereich wurde auch eher geklotzt, denn gekleckert. Das Gerätehaus bekam einen neuen Anstrich und ein Satteldach aufgesetzt. Seit der Schließung des langjährigen Vereinslokals Clemens, findet seit ein paar Jahren das gesamte kameradschaftliche Leben im Gerätehaus statt. Zum Ende des Jahres 2008 wurden erneut Renovierungsarbeiten in
Eigenleistung durchgeführt. Der Schulungsraum wurde durch die
Feuerwehrkameraden neu tapeziert und gestrichen. Anfang des Jahres 2009 ging
es dann mit der Umgestaltung in der Fahrzeughalle weiter. Aufgrund der
laufenden Beschaffung des neuen Löschgruppenfahrzeuges (LF) musste mehr
Platz geschaffen werden, um das neue Fahrzeug gut und sicher stellen zu
können. Dazu wurden Schlauch- und Materialregale umgebaut, Spinde umgestellt
und die Aufteilung in der Fahrzeughalle neu strukturiert, so dass ein klare
Trennung zwischen dem Fahrzeug & Gerät sowie dem Umkleidebereich der
Kameraden entstand. |